Week 4 open - #dominationsheet Week 4

Das erste Viertel ist rum. Wer 3-1 und dabei auch in Points scored in der oberen Tabellenhälfte steht, darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen. Vielleicht besteht die Möglichkeit durch einen Trade den Kader in die Breite und Spitze zu verstärken. Hier hat es ein paar Namen. Meine Damen und Herren, das #dominationsheet Version 4/2019. Et voilà!

Buy-High: Courtland Sutton (WR)

Warum: 91,3% snap share, drei von vier Wochen 8+ targets machen ihn zum WR11 in targets, aber er ist nur WR17 in REC-Yards und WR15 in FP/game. Schlussfolgerung: da ist noch Raum nach oben. Macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass Joe Flacco sein QB ist. Courtland Sutton hat sich still und leise zu einem stabilen WR2 entwickelt. Die Denver Broncos setzen ihn vielseitig auf dem Feld ein (hier), was nicht verwundert. Er ist zwar ein recht großer WR mit 6’3, aber sein Agility score befindet sich im 98% Bereich. So bewegliche große Spieler gibt es seeeeeehr selten. Bis jetzt ist er noch nicht so sehr aufgefallen, weil er noch keinen TD vorzuweisen hatte. Daraus hätte man vor dem Wochenende noch richtig Kapital schlagen können, jetzt ist er teurer geworden.
Eure Argumente: Broncos sind ein mieses Team, er macht nicht jede Woche zwei TD. Ansonsten: Buy-high Kandidaten geben euch nicht so viele Argumente zur Hand.
Preis: für einen erst fast 24-jährigen (am 10. Oktober ist B-Day) WR1 im Team, der noch Potential nach oben hat, ist ein Mid 1st, ja sogar 1st+, berechtigt. Dennoch der Hinweis: wenn ihr auf RB eine Lücke bzw. Lücken habt, würde ich den 2020 1st behalten und nach günstigeren Optionen auf WR Ausschau halten. Dafür sind die RBs in der 2020 Klasse zu stark.

Buy-Low: OJ Howard (TE)

Warum: O.J. wurde in der Off-Season stark gehypt. Er sei der nächste Elite-TE á la George Kittle / Travis Kelce. Nach 4 Wochen stehen nun 10 Catches für 131 Yards, 0 Touchdowns und 1 Fumble zu Buche. Zahlen, die man von ihm in einer Woche erwartet hatte. Selbst im Shootout vergangenen Sonntag, bei dem die Buccs einen Franchise-Rekord an Punkten aufstellten (55), spielte O.J. nur eine untergeordnete Rolle. Glänzen durften andere. Die Fantasy-Welt ist besorgt: ist O.J. doch nicht das, was verhießen wurde? Und genau das ist die Situation, auf die alle Nicht-Howard-Owner gehofft haben: eine Möglichkeit, ihn günstig oder überhaupt zu bekommen. Solche Phasen, wie sie O.J. Howard gerade durchmacht, erleben alle Tight Ends im Verlaufe ihrer Karriere. Sein Snap-Share lag in keinem Spiel bisher unter 75 %. Das zeigt, dass er ein wichtiger Teil der Buccs-Offense ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder ein Monster-Spiel abliefert und sein Buy-Window geschlossen ist.
Argumente: Winston wirft ihn nicht oft an, viel Receiver-Konkurrenz, weit hinter Erwartungen zurück.
Preis: Late 1st oder mit etwas Glück early 2nd.

Sell-High: Wayne Gallman (RB)

Warum: das sind die Stories aus denen man Kapital schlagen muss – nicht kann, muss!!! Und wer das nicht macht, macht einen Fehler. Es gibt exakt 1.5-Spielertypen, die Wayne Gallman nach diesem Spieltag noch behalten dürfen. Die 1,0 aus den 1.5-Spielertypen ist der Saquon Barkley Besitzer. Handcuffs sind in Dynasty absolut sinnig, genau für diesen Fall hat man diesen Spieler. Die halbe „Portion“ aus den 1,5 ist der Hardcore-zero-RB Spieler, den man in Dynasty aber seltener antrifft. Alle anderen suchen sich (AKTIV) einen Tölpel, der bereit ist einen 2nd rounder zu bezahlen. Jetzt. So eine Chance bekommt man nicht nochmal.

Special Tip (2QB/TE/SF/TEprem): Ricky Seals-Jones (TE)

Warum: Viele haben RSJ schon abgeschrieben, als er den Roster-Cut bei den Cardinals nicht überstand. Auch dass er bei den Browns unterschrieben hatte, war für sein Dynasty-Value nicht gerade gut. Immerhin war mit David Njoku einer der talentiertesten und athletischsten Tight Ends der Liga vor ihm gesetzt. Dieser befindet sich nun mit einer Handgelenksverletzung auf IR und es kündigt sich ein Zweikampf zwischen Seals-Jones und Demetrius Harris an. Für Harris spricht die Athletik (90th-% Speed-Score / 85th-% Burst-Score). Für RSJ das Alter (24 vs. Harris 28) und der Trend: seit Njoku verletzt ist, ist die Zahl seiner Targets stetig gestiegen. Nicht exponentiell – dann wäre er auch kein Tipp mehr, sondern vom Markt –, aber Schritt für Schritt. Bezeichnend sind die Zahlen aus Woche 3: Demetrius Harris hatte im Duell mit den Rams einen Snap-Share von 87 % und lief dabei 15 Routen. Angeworfen wurde er nur zwei Mal. Gefangen hat er nur eines dieser Targets. Da es ein Touchdown war, sahen seine Fantasy-Points dann gar nicht so verkehrt aus. Seals-Jones hatte im selben Spiel nur einen Snap-Share von 8 % und lief nur 4 Routen. Angeworfen wurde er dabei allerdings auch zwei Mal und fing eines dieser Targets. Will heißen: Das, wofür Harris 15 Routen braucht, schafft RSJ mit 4. Ein Indikator, dass Bakers Connection zu ihm stärker ist als die zu Harris.
Preis: Wenn ihr dringend Tight Ends braucht, könnt ihr ruhig bis zu 25 % bieten. Wenn nicht, könnten auch 18-20 % reichen.

Contender target: LeSean McCoy (RB)

Warum: LeSean McCoy hat zwar in Woche 3 und 4 ohne Damien Williams nur 41,7% der snaps gespielt, aber der Junge ist verdammt effizient! 19 rushes für 110 Yards, 5 von 7 catches für 57 Yards und insgesamt 3 TD machen ihn in diesem Zeitraum zum RB9 der NFL. Verdammt gut, für einen 31-jährigen RB, aber das System Kansas City macht es möglich. Was uns wieder einmal die Austauschbarkeit von RBs vor Augen führt. Nichtsdestotrotz hat McCoy einen guten Floor und kann immer wieder, auch mit wenigen Touches, RB1, mindestens RB2-Zahen produzieren.
Preis: Wenn mir der eine RB fehlt, damit ich Woche für Woche ein stabiles Lineup ins Rennen schicken kann, würde ich ohne zu zögern meinen late 2nd für ihn hergeben. Alles andere ist gute Verhandlungsarbeit.

Und jetzt: viel Erfolg bei der Umsetzung!

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Emin

Buffalo Bills seit Mitte 90er und Dynasty Fantasy Football forever. Lieblinge: Derrick Henry und Jerrick McKinnon.