NFL.com ist in Deutschland wohl die populärste Plattform. Wahrscheinlich hat jeder irgendwann hier mal angefangen. Und das hat durchaus seine Gründe:

Es ist die offizielle Fantasy-Plattform von nfl.com. Das gibt ihr ein seriöses Erscheinungsbild und macht sie daher gerade bei Einsteigern beliebt. Einen Vorwurf kann man dafür niemandem machen und für den Anfang ist sie auch durchaus zu gebrauchen.

Hey, das ist immerhin die offizielle Plattform, da spielen bestimmt alle.

 

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Die Vorteile

  • NFL.com kommt ohne viel Schnick-Schnack aus. Das bedeutet, man muss nicht viel einstellen und sich nicht großartig mit dem Setup beschäftigen, um eine Fantasy-Saison spielen zu können. Gerade am Anfang ist das gut, damit man überhaupt erstmal ans Spielen kommt.
  • Die App ist sehr benutzerfreundlich und größtenteils selbsterklärend. Man kann sehr unkompliziert sein Line-Up aufstellen, Free Agents adden, Spieler cutten, Waiver anmelden, Trades anbieten – kurz: alles, was man für das tägliche Fantasy-Geschäft braucht, ist einfach und intuitiv umsetzbar.

Die Nachteile

  • Ihr Vorteil ist aber auch ihr großer Nachteil. Ja, die App kommt ohne viel Schnick-Schnack aus. Das bedeutet aber auch, dass nicht viel Raum für individuelle Einstellungen ist. Oft merkt man im ersten oder zweiten Jahr, dass es die eine oder andere Regel oder Einstellung gibt, die man gerne anders lösen möchte. Hier stößt NFL.com schnell an seine Grenzen.
  • Die Rankings. Ich weiß nicht, wie NFL.com seine Rankings aufstellt, aber für mich sehen sie immer sehr rückwärtsgewandt aus. Soll heißen, sie schauen zu sehr auf die Namen und die Leistungen in den letzten Jahren, als auf die kommende Saison. Zwei Beispiele:
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Mark Ingram (BAL)

Vor der Saison 2020 von NFL.com als RB#16 gelistet, hat die Saison als RB#77 beendet. Ich will nicht sagen, dass ein derartiger Absturz offensichtlich war, aber RB#16 war mit Konkurrenz von J.K. Dobbins einfach utopisch.

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Justin Jefferson (MIN)

Vor der Saison 2020 von NFL.com als WR#58 gelistet, hat die Saison als WR#6 beendet. Auch hier will ich wieder nicht behaupten, eine derartige Rookie-Performance vorhergesehen zu haben. Aber #58 war für die Opportunity sehr tief.

Zusammenfassung

VorteileNachteile
  • Übersichtliche und benutzerfreundliche App
  • Keine große Kenntnis nötig
  • Schnelles und einfaches Gründen einer Liga
  • Wenig individuelle Einstellungen möglich
  • Schlechte Rankings
Geeignet fürUngeeignet für
  • Einsteiger
  • Redraft-Ligen
  • Einfache Keeper-Ligen
  • Komplexe Ligen
  • Dynasty-Ligen

 

Lukas min 150x150 - NFL.com
Lukas

Geseke, NRW | Das erste Spiel, das ich gesehen habe, war der Superbowl XLVI New York Giants vs. New England Patriots. Seitdem trotz Niederlage Tom Brady-Fan | Hobby-Fantasy Football-Analytiker